reaktionszeit beim monitor

Beim Kauf eines Bildschirms sind einige Dinge zu beachten. Vor allem die Reaktionszeit ist ein wichtiger Faktor. Die Reaktionszeit von Monitoren hat wesentlichen Einfluss auf die Nutzung des Geräts.

Je kürzer die Reaktionsgeschwindigkeit, desto flüssiger und besser lassen sich Filme abspielen oder Videos editieren. Je geringer die Reaktionszeit, desto besser und flüssiger das Bild. Wir erklären, worauf im Hinblick auf die Reaktionszeit von Monitoren außerdem noch zu achten ist.

 

Was ist die Reaktionszeit beim Bildschirm?

Die Reaktionszeit beim Monitor ist die Zeit, die zwischen Berechnung in der Grafikkarte und Anzeige auf dem Bildschirm vergeht. Sie ist nicht mit dem Input-Lag zu verwechseln, welcher die Zeitspanne wiedergibt, die zwischen der Absendung des Bilds an die Grafikkarte und der Darstellung auf dem Monitor liegt.

Eine geringe Reaktionsgeschwindigkeit erlaubt eine schnellere Darstellung der Inhalte auf dem Monitor und dadurch ein besseres Nutzungserlebnis des Monitors.

Reaktionszeit bei Monitor
Pro-Gamer spiel auf einem eSports Turnier

Einfach gesagt: je kleiner der Wert, desto kürzer die Reaktionszeit beim Monitor. Eine kurze Reaktionsgeschwindigkeit beim z.B. PS4 Gaming Monitor bietet sich zum Beispiel an, wenn mit dem Monitor Shooter gespielt oder Videos bearbeitet werden sollen.

Anders ausgedrückt, beschreibt die Reaktionszeit beim Monitor, in welcher Geschwindigkeit ein Pixel die Farbe wechseln kann. Das ist vor allem für schnelle Bewegungen relevant, damit das Bild auf dem Gaming Monitor nicht schwammig wirkt.

 

Reaktionszeit bei Monitoren von Hersteller zu Hersteller verschieden

Viele Hersteller versprechen eine Reaktionsgeschwindigkeit von zwei Millisekunden oder weniger. Verschiedene Tests zeigen allerdings, dass die Reaktionsgeschwindigkeit der meisten Monitore deutlich darüber liegt. Es sind also eher Richtwerte, die als grobe Orientierung genutzt werden können. Zu beachten ist auch, dass oftmals nur der Schwarz-Weiß-Wechsel angegeben wird und der Farbwechsel von diesen Werten abweichen kann.

Wie hoch muss die Reaktionsgeschwindigkeit eines Monitors sein?

Ein neuer Monitor benötigt eine gute Reaktionszeit, um Inhalte zeitgemäß darzustellen. Werte von acht, 12 oder 16 Millisekunden oder weniger sind der aktuelle Qualitätsstandard und sollten gerade beim 240Hz Monitor oder bei Bildschirmen für Bildbearbeitung unbedingt vorhanden sein. Wichtig sind neben der Reaktionszeit auch Faktoren wie Farbechtheit und die dynamischen Bilder.

Die Reaktionszeit bei Monitoren ist immer abhängig davon, in welchem Bereich der Monitor eingesetzt wird. Wer ältere Filme schauen oder Retro-Spiele spielen möchte, für den genügt oft ein Monitor mit 12 oder 16 Millisekunden Reaktionsgeschwindigkeit. Dann ist der Monitor noch schnell genug, um ein gutes Bild zu liefern und aufgrund der schlechteren Produktdaten oftmals auch günstiger.

Die Reaktionszeit beim Monitor ist die Verzögerungszeit zwischen einer Aktion und einer Reaktion. Ein Beispiel: der Monitor bekommt das Signal, eine Schwarz-Weiß-Sequenz abzuspielen. Je schneller dies geschieht, desto besser ist die Reaktionszeit. Allerdings handelt es sich bei der Reaktionsgeschwindigkeit um einen Wert, der für den normalen Gebrauch eines Monitors nicht relevant ist.

 

Zu langsame Reaktionszeit bei Monitoren vermeiden

Moderne Monitore verfügen über gute Reaktionszeiten, mit denen sich aktuelle Spiele, Filme oder Programme in guter Qualität abspielen lassen. Ältere Bildschirme oder Dritthersteller-Produkte verfügen dagegen oft über eine schlechte Reaktionsgeschwindigkeit. Wer Filme flüssig genießen möchte, sollte dies vermeiden, denn langsame Reaktionszeiten können dazu führen, dass das Bild verschwommen aussieht oder Schlieren entstehen.

Das Bild wirkt dann so, als komme es nicht hinterher. Die Fehler können je nach Reaktionsgeschwindigkeit recht häufig auftreten und die Nutzung beeinträchtigen. Auch Pixelfehler oder Probleme mit der Bildfrequenz stehen im Zusammenhang mit einer niedrigen Reaktionszeit bei Monitoren. Die Reaktionszeit ist in der Regel nur bei PC-Monitoren entscheidend.

Die LCD- oder TFT-Displays verfügen über die entsprechenden Kristalle, welche über diese Wechselproblematik ein Bild erzeugen. Wer einen alten Röhrenmonitor verwendet, muss also nicht auf die Reaktionszeit achten, da eine andere technische Basis zugrunde liegt.

 

Fazit: Reaktionszeit beim Monitor – worauf achten

Die Reaktionszeit beim Monitor entscheidet darüber, wie flüssig die Inhalte auf dem Monitor dargestellt werden. Beim Kauf eines neuen Bildschirms sollte ein Modell mit hoher Reaktionsgeschwindigkeit gewählt werden – ideal sind Werte zwischen 2ms und 1ms. Profi-Spieler und Filmenthusiasten entscheiden sich für niedrige Werte, die bei aktuellen Modellen sogar unter zwei Millisekunden liegen können.

Neben der Reaktionszeit müssen auch andere Faktoren wie Farbechte, Hertz, Input-Lag und Darstellung einbezogen werden. Um den passenden Monitor zu finden, sollte die Bildqualität im Fachgeschäft überprüft werden. Videos im Internet können die Reaktionszeit nicht originalgetreu wiedergeben und eignen sich allenfalls als grobe Orientierung. Besser ist ein persönlicher Test des Wunschmonitors.

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